Zauber der Natur

Wir haben's, glauben wir, schon erwähnt. Die Route 66 macht viel Vergnügen, aber die USA besitzen dermaßen viele State- oder National-Parks, dass es eine Sünde wäre, diese Naturschönheiten links oder rechts liegen zu lassen. Und so sind wir einige Umwege gefahren, um uns Naturschauplätze anzusehen oder um zu wandern (sauheiß war's). Dass wir nun ausgerechnet einen der pittoreskesten Streckenabschnitt der Route ausgelassen haben, ist vielleicht schade, aber wir waren dort schon mehrmals, und da muss man halt Prioritäten setzen. Leider hat es auch nicht für den Klassiker "Grand Canyon" gereicht, dafür aber haben wir für uns ganz neue Parks entdeckt.

mehr lesen 3 Kommentare

Route 66 Teil 2

Wir berichten vom Standort Las Vegas (...diesmal das "echte" in Nevada) aus. Allerdings ist viel passiert, seit wir unseren ersten Beitrag zur Route 66 gepostet haben. Zunächst also die Bundesstaaten, die wir auf der klassischen Route durchquert haben: Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico und

weiter nach Arizona. Von dort haben wir die Route 66 in Richtung Norden nach Utah verlassen.

 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Get your kicks on Route 66

Nun also der erste Bericht über unsere Reise auf der "Mother Road": Es herrscht nirgendwo auch nur der geringste Mangel an verrosteten Uralt-Karossen und Tand-Buden, die auch die letzte verschimmelte Zahnbürste als Route 66-Relikt verkaufen oder Motels, die z. T. liebevoll restauriert sind etc.

 

Aber es ist, zumindest bis hierher (wir haben die erste Hälfte bereits hinter uns) auch erschreckend, wie das moderne Autobahnwesen den unzähligen Orten an der Route zugesetzt hat.

mehr lesen 1 Kommentare

St. Louis - Unser Einstieg in die Route 66

St. Louis - Bierbrauerstadt (hier wohnt die Anheuser Bush Brauerei, die das "berühmte" Bud herstellt) und letzte Metropole, die sich dem Osten der USA zurechnet. Mit dem unübersehbaren Gateway Arch als dem Tor zum Westen. Für uns nur ein Zwischenstopp - zwischenzeitlich sind wir schon deutlich weiter. Bevor wir aber nun mit mindestens tausend Bildern der Route 66 langweilen, zunächst ein paar Eindrücke von St. Louis.

 

Es ist übrigens nicht unserer Faulheit geschuldet, dass die Berichte (insbesondere die Bildberichtserstattung) hängt - auf Camping-, RV- oder State Park-Plätzen gibt es kein Internet. So isses halt.

 

Jetzt also St. Louis - später vieeeel mehr. Versprochen.

mehr lesen 1 Kommentare

Alles liebe zum Mütterleinstag

Hallo Ihr lieben Mütterleins!

 

Wir wünschen allen Müttern, die wir kennen und natürlich ganz besonders unseren eigenen, einen wunderschönen Muttertag! Herzliche Grüße aus Miami (...leider nicht das Miami in Florida sondern das in Oklahoma - Wetter ist trotzdem schön).

 

 

2 Kommentare

Schnucki, ach Schnucki, foahn ma nach Kentucky...

Dem aufmerksamen Leser wird's nicht entgangen sein: Die Route, die wir gewählt haben, führt nicht nordwärts Richtung Chicago, sonden, grob gesagt, gen Südwesten. Ja.... wir wissen, dass die "Mother Road" in Chicago beginnt und nach 4.016 km am Sta. Monica Pier in Los Angeles endet. Aber erstens hatten wir nach dem langen Aufenthalt im Großstadtdschungel die Nase voll von Urbanität, zweitens kennen wir beide Chicago zur Genüge und drittens (...ehrlich gesagt, das war der wichtigste Punkt) ist es im Norden derzeit saukalt, nass und ungemütlich. Bei nächtlichen Minusgraden macht das Toyo-Leben keinen echten Spass.

Fazit: wir haben beschlossen, die erste Etappe der Route 66 zu streichen und gleich in St. Louis, Missouri einzusteigen.

mehr lesen 2 Kommentare

Country Roads.... Blue Ridge Mountains, Shenandoah River...

Es ging aber dann doch schneller vorwärts, als wir dachten. Ein gewisser Herr Müller, der uns bei der Zollabwicklung helfen sollte, hatte offenbar einen besseren Kontakt zur Spedition. Kurz gesagt: Am Mittwoch erhielten wir eine Nachricht, dass unser Auto noch am Donnerstag abgeholt werden könne und das war auch so. Eine Minute, bevor der Zoll Feierabend machte, rückten sie den Toyo heraus. Und was waren wir? Überglücklich. So konnten wir in Ruhe aufräumen, einräumen, sortieren, Route planen und am Freitag endgültig dem Moloch Washington/Baltimore entfliehen. Jetzt geht's endlich richtig los.

 

mehr lesen 1 Kommentare

Ein Schiff wird kommen....

Das Schiff ist praktisch schon in Sichtweite
Das Schiff ist praktisch schon in Sichtweite

Jetzt wollen wir eigentlich unseren Bericht über die Reise mit dem Toyo in die neue Welt nicht unbedingt mit einem negativen Statement beginnen. Aber leider ließ der Dampfer, auf dem sich unser Toyota (nebst gleichberechtigten Mitreisenden) befindet, auf sich warten. Wir versuchen, uns nach besten Kräften  abzulenken, aber unsere Geduld wird schon arg strapaziert. Und leider ist kein Ende absehbar - im Gegenteil...

Am Ostersamstag sind wir (mit Unterwäsche etc. für fünf Tage) in Wehrden aufgebrochen und planmäßig am Ostersonntag in Baltimore gelandet. Ursprünglich sollte ja unser Schiff am Tag unserer Abreise aus Deutschland in Baltimore eintreffen, so dass unser kleines fahrendes Heim am Dienstag abholbereit gewesen wäre. Naja...schön wär's gewesen.

mehr lesen 5 Kommentare

Ostwärts / westwärts

Inspektion des Toyos im Zollhafen
Inspektion des Toyos im Zollhafen

Eigentlich, so unser Plan, sollte unsere nächste Reise gen Osten gehen. Monika hat mit ihrem Arbeitgeber ein halbes Sabbatical ausgehandelt (...an dieser Stelle besten Dank dafür) und in diesen sechs Monaten wollten wir Mittelasien bereisen. Durch Russland, Sibirien zum Baikalsee, vielleicht bis zum Pazifik und durch die Mongolei, Usbekistan, Georgien wieder zurück... schön wär's gewesen. Dank des Arschlochs aus dem Kreml hat sich diese Idee zerschlagen, wobei wir angesichts des unglaublichen Leids der tapferen ukrainischen Bevölkerung schon fast beschämt sind, worüber wir hier klagen.

 

Naja... es gibt ja noch die Panamericana zu Ende zu bereisen, denn auf unserem großen Trip im Jahr 2016/17 sind wir (nur) von L. A. bis Feuerland gefahren, der nördliche Teil bis nach Alaska, der steht noch an. (Die Mongolei hatten wir eigentlich nur vorgezogen, weil wir dachten, nach USA und Kanada kannste auch mit 95 und mit einem Rollator reisen und unseren unverwüstlichen Toyo, den hätten wir auch nicht gebraucht.)

 

Nichtsdestotrotz sieht unsere Reiseroute grob folgendermaßen aus: Wir verschiffen, der Kosten wegen, an die Ostküste der USA, genauer nach Baltimore, richten uns nach Chicago und danach über die legendäre Route 66 wieder nach L. A. Dort, wie erwähnt, die Panamericana gen Norden bis Alaska und über das schöne und große Kanada wieder Richtung Ostküste wo wir in Halifax unser "gutes Kamel" wieder nach Europa verschiffen werden. Abweichungen des Plans sind nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht.

 

Seit Montag dieser Woche steht unser Auto im Zollhafen und wartet auf die Atlantic Sail, die sich leider schon um zwei Tage verspätet hat. Demnach können wir wohl nicht, wie geplant, am 19. April losfahren, wahrscheinlich werden wir wieder eine Woche in den USA auf unseren Toyo warten müssen. Aber es gibt in der Tat Schlimmeres.

mehr lesen 3 Kommentare

Tanger.... und Servus

Bereits in Jerez de la Frontera sitzend, verabschiedet sich der Chronist hiermit von der Lesergemeinde. Die Bildredakteurin wird bestimmt in den nächsten Tagen das Geschreibsel vervollständigen und damit unseren Reisebericht abschließen.

 

Also. Was war noch? Tanger! 

Wenig haben wir erhofft, aber die Stadt hat uns durchaus angenehm überrascht. Als Stadt für Künstler, Homosexuelle, Freidenker etc. hatte Tanger Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts den Ruf die "modernste Stadt Europas" zu sein. Viel ist davon, wie im gesamten Staat Marokko, nicht geblieben. Dennoch zeugen Galerien, Cafés, und kleine Lädchen von einem Rest Liberalität.

mehr lesen 2 Kommentare

Casablanca

Hassan II. Moschee: Marmorner Größenwahnsinn
Hassan II. Moschee: Marmorner Größenwahnsinn

Was für ein Mythos hinter dieser Stadt! Sogar Rick’s Café gibt es dort (Eintritt nur in Business Casual), obwohl der ganze Film in Hollywood gedreht wurde und sehr wahrscheinlich Humphrey Bogart nie marokkanischen Boden betreten hat.

 

Heute ist Casablanca die größte Stadt Marokkos, größer als Berlin, und groß sind auch die sozialen Probleme. Hier trifft der Esel als Transportmittel auf den Maserati, Elendsviertel der vom Land in die Stadt strebenden Bevölkerung grenzen an Villenviertel der wohlhabenden Mittel- und Oberschicht. Dazu wird die Stadt umringt von riesigen Neubauprojekten, die an den unseligen Bauboom in Spanien in den Zweitausendern erinnern. Hoffentlich geht es hier besser aus.

 

 

Wir erreichten Casablanca glücklicherweise an einem Sonntag und da war der Verkehr etwas gemäßigter. Und da es in „Casa“, so die Eingeborenen, weder zentrumsnahe Stell- noch Campingplätze gibt, war wieder einmal Hotel angesagt. Dies in einer engen Seitenstraße mitten in der Stadt. Zum Glück hatten uns die netten Gastgeber einen Parkplatz vor der Tür reserviert. 

mehr lesen 0 Kommentare

El Jadida - das kleine alte Portugal in Marokko

Über eine wundervolle Küstenstraße gehts weiter nach El-Jadida. Dazwischen kreuzen wir Safi, weniger schön, weil eine Ansammlung riesiger Industrieanlagen. Hauptsächlich, so unser Guido, chemische Fabriken. Die Abkürzung führt direkt durch die verstopfte Innenstadt- kein Spaß! Dann aber wieder weiter auf schönster Küstenstrecke ins (natürlich welterbegeadelte) El Jadida.

 

 

Hier müsst Ihr Euch vorstellen, ist eine im sechzehnten Jahrhundert entstandene portugiesische Kleinstadt mit ihren engen Gässchen und Ecken innerhalb festungsähnlicher Ummauerung weitgehend erhalten geblieben. Ein Kleinod und außerdem überhaupt nicht von Touristen überlaufen wie z. B. Essaouira. Herrlich!

mehr lesen 0 Kommentare

Marrakech und Essaouira

Über den Weg nach Marrakech haben wir berichtet. Der Camping war echt der beste, der uns bisher auf der Reise untergekommen ist: Pool, Palmen, Schatten, Hecken aus Rosmarin und perfekte Sanitäranlagen. Was will man mehr.

 

Einzig die Lage war etwas ungünstig, weil rund 14 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Aber es gab eine Busverbindung und außerdem fuhren die kleinen Collectivos (Mercedes Kleinbusse aus den Siebzigern), und so einen nahmen wir dann auch. Das Ergebnis: Neben dem Fahrer und uns zweien hatten noch siebenundvierzig mehr oder weniger große Menschen Gelegenheit zur Mitfahrt (gleichzeitig). Das Ganze erinnerte an Versuche für das Guinness Buch der Rekorde, wie viele Menschen in einen VW-Käfer passen. Ich hätte auch gerne ein Foto gemacht, konnte mich aber leider nicht mehr bewegen. Kurz: Wir sind bestens angekommen und haben uns dann für den Heimweg doch für den ordentlichen Stadtbus entschieden.

mehr lesen 1 Kommentare

Pistenführerschein Teil Zwei

Uiuiuih! Hier geht's ganz schön steil runter....
Uiuiuih! Hier geht's ganz schön steil runter....

Nur mal so zwischendurch: Da haben wir uns ja eigentlich vorgenommen, problematische Pisten zu meiden. Und jetzt sowas. Von Ouarzazate nach Taliouine im Atlasgebirge geht eigentlich eine nach Karte und auch nach unserer Uschi (maps.me) durchgehende Straße. Sogar eine richtige Bezeichnung hat die. Doch kaum hat uns die Uschi achtzig Kilometer auf kleiner Landstraße geführt, will sie plötzlich umkehren und doch den weiten Umweg über die Nationalstraße fahren. Das hätte sie eigentlich bereits zu Beginn der Etappe sagen können. Deshalb haben wir ihr natürlich nicht geglaubt und so durfte Monika, die  Dienstag mit dem Fahren dran war, zu guter Letzt doch noch ihren Pistenschein machen.

mehr lesen 2 Kommentare

Wüste

Also auf zum Erg Chebbi! Das ist Marokkos größte Sandwüstenei und dementsprechend ist das Angebot dort. Kamele, 4x4-Touren, Quad-Verleih, Ausflüge in die Wüste zum wahlweise Sonnenauf- oder untergang oder mit Übernachtung im Beduinenzelt… es gibt nix, was nicht angeboten wird. Und alles natürlich von allen Anbietern. Und davon gibt es fast so viele wie Sandkörner in der Wüste. Also haben wir einen Bogen um Rissani und Merzouga gemacht und sind, dem Guido folgend, auf einen Parkplatz hinter ein Hotel gezogen, das „einsam“ direkt an den großen Sanddünen liegt.

 

Naja… einsam ist so eine Sache. Immerhin wurden wir nicht ständig von irgendwelchen Schleppern angehauen, aber der Parkplatz entpuppte sich dann doch eher als eine Baustelle (irgendetwas wird hier immer gebaut - in einer Woche fängt ja die Saison an) und gegen Abend machte sich dann eine Kamel-Karawane (natürlich mit Touristen) nach der anderen auf den Weg. Wem dann das Kamel (natürlich richtiger Dromedar) doch zu hoch war, der nahm eines der zahlreichen Allrad-Taxen. Also es war nicht ansatzweise so romantisch, wie wir es uns vorgestellt hatten. Zur Ehrenrettung sei jedoch angemerkt, dass Ali, der Besitzer des Hotels, wirklich ein richtig netter Kerl war, der mit seinem Charme viel herausgerissen hat. Sogar, dass uns am Abend dreimal das Tor - und damit der Zugang zu Toilette und Dusche - vor der Nase zugeschlossen wurde, was wir jedes Mal durch Rütteln und Brüllen verhindern mussten.

mehr lesen 0 Kommentare