...und fragt, wo es am schönsten war, so ist das sicher Sansibar...

Warum in die Ferne schweifen, wenn's daheim auch so schön ist?
Warum in die Ferne schweifen, wenn's daheim auch so schön ist?

 

Naja, in Sansibar zumindest waren wir auf unserer (nahezu vollständigen) Weltumrundung sicher nicht. Dennoch passt der Ausschnitt aus Achim Reichels Liedtext ganz gut als Antwort auf die meistgestellte Frage, die uns nach unserer Rückkehr ereilte: 

 

"Wo hat es Euch denn am besten gefallen?"

 

Aber Spaß beiseite. So einfach können wir das nicht beantworten. Eigentlich hatten nahezu alle Länder, die wir besuchten, irgendetwas, das für uns besonders reizvoll war. Vielleicht lag es ja auch an unserer Art zu reisen, also, dass wir stets unabhängig waren und, wenn man von den mannigfaltigen Einschränkungen z. B. durch Visa- oder andere Vorschriften absieht,  immer dann, wenn ein Ort oder ein Übernachtungsplatz mal nicht so optimal war, gleich wieder weiterfahren konnten.

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Bye bye Uruguay...

Die breiteste Straße der Welt wird vom berühmten Obelisken getrennt
Die breiteste Straße der Welt wird vom berühmten Obelisken getrennt

Ja, werte Gemeinde - jetzt geht's langsam aber sicher dem Ende unserer Reise entgegen. Die vier Reisegenossen sind von Tag zu Tag ein wenig trauriger, über all unseren Unternehmungen hängt bereits das Damoklesschwert der nahenden Heimreise. Trotzdem wollen wir es nicht versäumen, auch über unsere Erlebnisse der letzten Wochen zu berichten. Wir können ja nicht einfach so mittendrin aufhören.

 

Also: Was ist passiert? Zunächst haben wir die älteste Stadt Uruguays, Colonia, besucht. Hier handelt es sich um ein kleines Städtchen, gegründet von den Portugiesen um besser Schmuggelware nach Buenos Aires zu transportieren, und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Ein überschaubarer aber pittoresker Altstadtkern (…natürlich von der UNESCO geadelt…) nette kleine Hotels und Kneipen, alles nur zweieinhalb Stunden von Montevideo entfernt. Wir haben uns dort zwei Tage ausgeruht. Leider haben der kalte Wind und ein Regentag uns von der Nutzung des Pools abgehalten. 

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Über Brasilien und Uruguay

So sind wir denn zu guter Letzt in Uruguay angekommen. Der Weg von den Iguazu Wasserfällen bis hierher nach Colonia del Sacramento, übrigens die älteste Stadt Uruguays, war landschaftlich wenig spektakulär, kulinarisch (fast) desaströs aber dennoch gibt es ein paar nette Details zu berichten:

Unsere fast fünfzehnhundert Kilometer weite Reise vom fabelhaften Camping Paudimar begann just an dem Wochenende, an dem dort ein Traveller-Meeting (hauptsächlich Motorradfahrer) stattfand. Neben uns war in der Version "vier Räder" nur noch ein in Paraguay lebender Deutscher, der einen 1969er "Overlander 2CV" besitzt, Walter, zugegen. War nett - einen mehrseitigen Bericht im Oldtimer Markt hat der auch schon gehabt. Sei's drum - wir haben uns trotzdem aufgemacht und sind in Sao Lourenco del Oeste gelandet. Samstagabend - kein einziges Lokal geöffnet! Hier hatten wir Gelegenheit, in einer Art Straßencafe das schlechteste Abendessen unserer nun fast einjährigen Reise zu uns zu nehmen: Fette Wurst, frittiert, garniert mit einem Haufen Käsewürfeln, nach nix schmeckenden Fleischersatzbrocken mit Gurkenscheiben und Wachteleiern (...die waren noch das einzig Essbare!). 

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Spurensuche

Wer neben unserem Blog auch die zugehörigen Kommentare verfolgt, weiß nun also auch, dass ich verwandtschaftliche Beziehungen nach Eldorado in der Provinz Misiones habe. 

 

Da Eldorado praktisch am Wegesrand lag, haben wir uns also auf Spurensuche begeben. Zwar haben wir Ricardo Alfredo nicht gefunden, aber immerhin die nach seinen Vorfahren benannte Straße: Bitte sehr!

 

Es ist zwar nicht die 5th Avenue, aber immerhin ist sie in weiten Teilen asphaltiert. Das ist ja hier längst nicht selbstverständlich.

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Großes Wasser Iguazuuuuuuhhh!

 

So kommen wir also, recht nah am Ende unseres Abenteuertrips, doch noch mal zu einem echten Highlight unserer Reise. Die Iguazu Wasserfälle, in der Sprache der Guaraní-Indianer einfach "Großes Wasser" genannt. 

Zuvor aber vielleicht ein paar Worte über das, was nach Rosario in Argentinien passiert ist:

Gen Norden fuhren wir weiter nach Posadas in der Provinz Misiones, direkt am Rio Paraná und an der Grenze zu Paraguay, wo nix Erwähnenswertes passiert ist, außer, dass wir die Bachelor-Arbeit unseres Neffen hoffentlich nicht allzusehr verschlimmbessert haben. Danach ein weiterer Stopp in San Ignacio Miní. In dieser Ruine einer ehemaligen Jesuiten-Mission kann man noch gut erkennen, wie die Herren der "Gesellschaft Jesu" sich die Ureinwohner gefügig gemacht und zum "wahren Glauben" umerzogen haben. Vergleiche zu aktuellen Bewegungen, wie z. B. IS, sind natürlich rein zufällig. Naja, das musste mal gesagt werden, die unter dem Glauben begangenen Gräueltaten der Jesuiten begleiten uns ja schon durch das ganze Mittel- und Südamerika. Schade nur, dass diesmal im Gegensatz zu einem früheren Besuch unsererseits an selber Stelle die "ausgestopften Mönche und Indianer" nicht mehr zu sehen waren - vielleicht hat die UNESCO (...ist ja wieder mal Welterbe) doch auf eine etwas wissenschaftlichere Darstellung im Museum bestanden.

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Faule Tage in Rosario

Blick vom Monumento de la Bandera auf Río Paraná und Rosario
Blick vom Monumento de la Bandera auf Río Paraná und Rosario

Wie erwähnt, machten wir uns auf, die Sonne zu suchen. Ziel erreicht: 35 °C - strahlender Sonnenschein!

Aus dem noch kühleren Puerto Madryn fuhren wir nach Rio Colorado, wo wir unser Toyotel in einem Camping Municipal aufstellten. Das sind recht einfache Campings im Gemeindebesitz mit häufig noch recht einfacheren sanitären Einrichtungen. Aber immerhin gibt es "rustikale Toiletten", man muss also nicht nachts mit der Schaufel in den Wald. Und auf den letzten Monat wollen wir unser Klöle im Auto auch nicht mehr einweihen. Also weiter: Und zwar nach Guaminí, wo wir uns eigentlich zwecks ordentlicher Dusche mal wieder in ein Hotel einmieten wollten. War aber nichts mehr frei (es gab ohnehin nur ein halbwegs ordentliches Hotel in diesem Dorf), sind wir halt wieder im CM (Camping Municipal) gelandet. 

 

Jetzt ist Guaminí vielleicht so groß, oder besser so klein, wie Beverungen. Dennoch hatten die einen ordentlichen Karnevals-Umzug auf die Beine gestellt. Der fängt aber erst nach dem Abendessen, also so gegen 22:30 Uhr an. Und außerdem haben die hier die unschöne Gewohnheit, Kunstschnee und Mehl zu verschütten, zu verspritzen oder sonstwie auf Teilnehmer und Zuschauer zu applizieren. Eine echte Sauerei! Schön wars trotzdem, vielleicht auch, weil die Mädchen bei den hiesigen Temperaturen auch mehr auszuziehen haben, als im kalten Beverungen.

 

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Eeh, ab in den Norden, der Sonne hinterher, ejo was geht......

Auf unserem Weg nach Norden (der Sonne entgegen) konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, den Anfangspunkt der Ruta 40 (der geneigte Leser erinnert sich: diese mehr als 5.000 km lange Straße geht bis zur bolivianischen Grenze) heimzusuchen. In strömendem Regen, geplagt von den Roaring Forties quälten wir den Toyo und uns also über knapp 140 km Piste zum Cabo Virgenes, wo die Straße als Feldweg an einem Leuchtturm mit angeschlossener Militärbasis beginnt. 

 

Einige Kilometer entfernt gibt es ein Pinguinreservat, welches wir natürlich auch besucht haben. Hier brüten einige Tausend Paare Magellan-Pinguine und ziehen ihre Jungen groß. Dies passiert in der Zeit von September bis April, danach verlassen die Pinguine die Küste und verbringen den Rest des Jahres im Meer. Die Vögel nisten übrigens in Höhlen unter einer Pflanze, die sich auf Spanisch "Mata verde" (zu deutsch etwa "tötet grün", den deutschen Namen habe ich nicht herausfinden können) schimpft.  Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Pinguine auch ganz schöne Stinkuine sind? Echt! Und Radaubrüder auch! Der einzige Vorteil des hässlichen Wetters war übrigens, dass wir die einzigen Menschen weit und breit waren. Trotzdem haben wir uns hier nicht allzu lange aufgehalten. Ein paar Fotos geschossen und ein paar kurze Videos gedreht, dann ging es Richtung San Julian ins Hotel (ohne Strom und Heizung - der Sturm, der Sturm!).

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Roaring Forties

Obacht, hier ist's windig!
Obacht, hier ist's windig!

Seemänner wie Eddie Grombach werden ihn kennen: Den stürmischen Wind, der südlich des vierzigsten Breitengrades bläst, dann nämlich, wenn die hohen Anden niedrigeren Gebirgen Platz machen, so dass der stete Westwind ohne nennenswerten Widerstand blasen kann. Hier haben wir eigentlich nur starken, stürmischen oder orkanartigen Wind kennengelernt. Dazu kommt (leider) oft noch Regen, der uns vorzugsweise waagerecht von vorne ins Gesicht geblasen wird. Für die Einwohner hier ist das normal, für Touristen stellen sie entsprechende Straßenschilder auf.

 

Was macht man nun aber, wenn man als Toyo-Fahrer mit einem Klappdach unterwegs ist? Nun: Erstens, immer in den Wind stellen. Zweitens, Schutz suchen, z. B. hinter Bäumen oder Hauswänden. Drittens, leider aber nicht immer möglich, wäre, ein gestrandetes Schiff zu suchen, hinter dem man sich versteckeln kann. Wir haben eins gefunden. Wo dann trotz Orkan kein Schiff mehr vorhanden war, sind wir einfach ins Hotel gezogen. (Einschub: Auch saudumm, denn wir haben gerade im Hotel keinen Strom, kein Licht, kein Internet, keine Küche, nix! Der Sturm halt.)

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Chile Teil 3

Die Fähre über die Magellanstraße von Bahía Azul nach Punta Delgada
Die Fähre über die Magellanstraße von Bahía Azul nach Punta Delgada

Weil Feuerland eine Insel ist und der zu Argentinien gehörende Teil praktisch innerhalb Chiles liegt, führt der Weg heraus, wenn man kein Flugzeug oder Schiff besitzt, immer über chilenisches Territorium. Und so mussten wir auf unserem Weg nach Norden wieder zwei Grenzen überwinden, dazu kam die Fähre über die Magellanstraße, die im Osten allerdings nur zwanzig Minuten braucht, während wir auf unserem Weg nach Ushuaia die weitaus längere Fähre über Punta Arenas gewählt hatten.

 

 

Damit ist eigentlich schon alles über diesen kurzen Aufenthalt in Chile gesagt. Eigentlich wollten wir noch einen oder ein paar Tage im schönen Nationalpark Pali Aike verbringen, das raue (widerstrebt mir noch immer „raue“ statt „rauhe“ zu schreiben) Wetter hier unten hat uns dieses Vorhaben vermiest. Siehe auch unseren Beitrag „roaring forties“.

 

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Am Ziel - Ushuaia - Fin del Mundo

13.02.2017, 9:00 Uhr. Fototermin am südlichsten Punkt der Reise nach insgesamt 48.938 km
13.02.2017, 9:00 Uhr. Fototermin am südlichsten Punkt der Reise nach insgesamt 48.938 km

Das Ziel unserer Reise ist erreicht! Vor einigen Tagen sind wir in Ushuaia angekommen. Fin del Mundo, zu gut Deutsch: Das Ende der Welt. Sollen wir uns freuen, weil doch, alles in allem, alles gut geklappt hat oder traurig sein, weil nun der offizielle Teil unserer Weltreise abgeschlossen ist? Vielleicht ist es ein wenig von Beidem. 

 

Nun, seit unserem letzten Post ist nicht allzuviel passiert: Das letzte Stück der Straße seit Rio Grande verläuft wieder mal spektakulär, was die Landschaft betrifft, gesittet dagegen, in Sachen Straße (…alles geteert) bis Ushuaia. Die ersten beiden Nächte waren wir auf einem Wohnmobil-Stellplatz (Camping ohne Zelte) am Stadtrand und danach auf einem freien Camping mitten im Nationalpark (angeblich dem südlichsten Campingplatz der Welt). Campen darf man nämlich dort ganz offiziell. Natürlich wollten wir ein Foto von uns und unserem treuen Reisegefährt vor dem berühmten Schild, das das Ende der Ruta 3 (…der aufmerksame Leser hat ja gelernt, dass die Ruta 3 die Fortsetzung der noch berühmteren Ruta 40 ist) anzeigt, schießen. Aber au Backe! Damit hätten wir nicht mal  ansatzweise erwartet: Dutzende von Bussen - Hunderte von Menschen und Autos! 

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Chile Teil 2

Zunächst eine Berichtigung: Die Ruta 40 in Argentinien geht nicht (NICHT!!!) nach Feuerland, sie endet in Rio Gallegos (Patagonien/Argentinien). Dort muss man "umsteigen" auf die Ruta 3 bis man endlich an deren Ende nach weiteren 600 Kilometern in Ushuaia am berühmten Schild im Nationalpark landet. Sorry! Wir haben nicht gründlich genug recherchiert. Warum schreiben wir das? Weil plötzlich im südlichen Patagonien auf unserem Weg nach Feuerland die berühmten "Ruta 40"-Schilder  abhanden gekommen sind. Naja... wir haben unseren Weg trotzdem gefunden. 

Also weiter: Wieder rüber nach Chile. Und zwar bereits weit im Süden bei Puerto Natales. Eine sehr nette Übernachtungsmöglichkeit bei einem innerstädtischen Camping gefunden und nette Overlander aus Erlenbach (...das mit dem leckeren Krähenschnabel) getroffen.

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Fauna patagonica

Neben der grandiosen Landschaft gibt es in Patagonien natürlich auch viele lustige, interessante und schmackhafte Tiere zu beobachten (oder zu verspeisen), die man bei uns nicht findet (obwohl der Nandu ja mittlerweile mit rund 200 Exemplaren auch in Mecklenburg-Vorpommern heimisch sein soll). Einfach mal wieder ohne viel Worte ein paar Bilder. Nachdem Papa jetzt viel Zeit hat, hat er vielleicht Lust, die fehlenden Vogelarten zu bestimmen.

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Wildes Patagonien

Ach, wie ist das schön hier! Tausende von Kilometern treiben wir uns nun schon in Patagonien herum. Diese Gegend ist, so sagen es selbst die Argentinier, nicht so recht geographisch festgelegt - jedoch beginnen bereits ab Bariloche vermehrt die "Hotels Patagonia", Frisiersalons, Schokoladengeschäfte dito. Ähnlich halt wie in Aschaffenburg, kurz hinter der hessischen Grenze der erste "Bayerische Hof" auftaucht. 

Weite und Leere sind direkt spürbar. Oft gibt es auf rund fünfhundert Kilometern höchstens mal eine kleine Tankstelle im Niemandsland (mit sündhaft teurem Sprit). Und sonst nix!

Hier fährt man nicht wegen der menschlichen Ansiedlungen hin - wer hier reist, will Natur erleben und selbige bietet in Hülle und Fülle für Naturfreunde ein reichlich sortiertes Angebot. 

Hochalpine Landschaft wechselt sich mit sanfter von Hügeln durchzogener Steppe ab.  Unzählige tiefblaue Seen durchbrechen die Topographie. Eindrucksvolle Gletscher lassen uns zusehen, wie Massen von uraltem Eis in Seen brechen. 

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Ruta 40

Blick vom Lago Mendenez auf den Gletscher Torrecillas
Blick vom Lago Mendenez auf den Gletscher Torrecillas

Über Fünftausendzweihundert Kilometer lang. Die Strecke der berühmten Ruta Cuarenta ist so lange wie die Distanz vom Nordkap bis nach Athen. Sie beginnt im Norden Argentiniens und endet in Ushuaia, Feuerland, auch unserem Ziel in Argentinien. Die Straße ist ein Mythos: Unendlich lang, im Norden und um große Städte herum geteert und teilweise vierspurig, wird sie, je weiter man nach Süden reist, einfacher, oft unbefestigt, in schlechtem Zustand und eher einem Feldweg gleichend als der berühmtesten Nord-Süd-Verbindung Argentiniens. Staub schlucken ist angesagt, und während der Toyo auf endlosen Wellblechpisten gequält wird, ziehen wir eine ununterbrochene Staubfahne hinter uns her. Wer diese Straße hinter sich gebracht hat, der hat Argentinien im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.

Da wir, wie berichtet, über Chile und die wunderbare Laguna Brava eingereist sind, haben wir uns die ersten 1.500 km dieser Sehnsuchtsstraße gespart. Und auch auf unserem weiteren Weg nach Süden weichen wir, wo immer sich landschaftlich schönere Alternativen anbieten gerne mal vom Weg ab. Dumm nur, dass diese „Nebenstrecken“ sich dann oft durch einen noch schlechteren Straßenzustand auszeichnen. Aber schließlich ist es genau das Terrain, für das unser Reisemobil gebaut wurde. Steine fressen, Staub schlucken, der Toyo fährt bislang klaglos, auch wenn manchmal vor lauter Scheppern und Klappern kaum ein Wort des Beifahrers zu verstehen ist. 

 

Also: Wo sind wir die letzten Tage gewesen?

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Argentinien Teil 1

Der schönste aller Campingplätze: Laguna Brava in den argentinischen Anden
Der schönste aller Campingplätze: Laguna Brava in den argentinischen Anden

Hallo Gemeinde! Wir grüßen aus Mendoza, der Wein-Hauptstadt Argentiniens! Doch der Reihe nach:

Hinter Copiapó (noch Chile) haben wir unseren armen Toyo wieder mal über die Anden gequält. Wir versprechen immer, dass es das letzte mal ist. Aber dann tun sich doch hinter jedem Pass, von dem wir denken, er sei der letzte und höchste, immer wieder neue Steigungen auf. Na ja... immerhin haben wir es geschafft. Am Paso Pircas Negras wechselten wir wieder einmal das Land und enterten Argentinien. Das ist ein gar grausiger und einsamer Grenzübergang auf fast 4.200 m Höhe und wir wären eigentlich fix fertig gewesen, wenn nicht die argentinischen Schmuggler vor uns ebenfalls diesen einsamen Ort in den Anden gewählt hätten. So mussten wir zusehen, wie vor uns Pick-ups auseinandergelegt wurden uns diverse Flachbild-Fernseher, Säcke mit Einkäufen etc. zu Diskussionen zwischen Zöllnern und Reisenden führten. Als wir dann endlich dran waren, half uns vielleicht auch ein grandioses Andengewitter mit Orkan und sintflutartigem Regen, der durch den kleinen Unterstand peitschte. Unsere Kontrolle dauerte nicht mal eine Minute. 

 

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