Aktueller Kilometerstand 22.05.2022 (Pasadena, CA): 6.194 km

Zeitzone: Beverungen - 9 Stunden

Zauber der Natur

Wir haben's, glauben wir, schon erwähnt. Die Route 66 macht viel Vergnügen, aber die USA besitzen dermaßen viele State- oder National-Parks, dass es eine Sünde wäre, diese Naturschönheiten links oder rechts liegen zu lassen. Und so sind wir einige Umwege gefahren, um uns Naturschauplätze anzusehen oder um zu wandern (sauheiß war's). Dass wir nun ausgerechnet einen der pittoreskesten Streckenabschnitt der Route ausgelassen haben, ist vielleicht schade, aber wir waren dort schon mehrmals, und da muss man halt Prioritäten setzen. Leider hat es auch nicht für den Klassiker "Grand Canyon" gereicht, dafür aber haben wir für uns ganz neue Parks entdeckt.

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Route 66 Teil 2

Wir berichten vom Standort Las Vegas (...diesmal das "echte" in Nevada) aus. Allerdings ist viel passiert, seit wir unseren ersten Beitrag zur Route 66 gepostet haben. Zunächst also die Bundesstaaten, die wir auf der klassischen Route durchquert haben: Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico und

weiter nach Arizona. Von dort haben wir die Route 66 in Richtung Norden nach Utah verlassen.

 

 

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Get your kicks on Route 66

Nun also der erste Bericht über unsere Reise auf der "Mother Road": Es herrscht nirgendwo auch nur der geringste Mangel an verrosteten Uralt-Karossen und Tand-Buden, die auch die letzte verschimmelte Zahnbürste als Route 66-Relikt verkaufen oder Motels, die z. T. liebevoll restauriert sind etc.

 

Aber es ist, zumindest bis hierher (wir haben die erste Hälfte bereits hinter uns) auch erschreckend, wie das moderne Autobahnwesen den unzähligen Orten an der Route zugesetzt hat.

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St. Louis - Unser Einstieg in die Route 66

St. Louis - Bierbrauerstadt (hier wohnt die Anheuser Bush Brauerei, die das "berühmte" Bud herstellt) und letzte Metropole, die sich dem Osten der USA zurechnet. Mit dem unübersehbaren Gateway Arch als dem Tor zum Westen. Für uns nur ein Zwischenstopp - zwischenzeitlich sind wir schon deutlich weiter. Bevor wir aber nun mit mindestens tausend Bildern der Route 66 langweilen, zunächst ein paar Eindrücke von St. Louis.

 

Es ist übrigens nicht unserer Faulheit geschuldet, dass die Berichte (insbesondere die Bildberichtserstattung) hängt - auf Camping-, RV- oder State Park-Plätzen gibt es kein Internet. So isses halt.

 

Jetzt also St. Louis - später vieeeel mehr. Versprochen.

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Alles liebe zum Mütterleinstag

Hallo Ihr lieben Mütterleins!

 

Wir wünschen allen Müttern, die wir kennen und natürlich ganz besonders unseren eigenen, einen wunderschönen Muttertag! Herzliche Grüße aus Miami (...leider nicht das Miami in Florida sondern das in Oklahoma - Wetter ist trotzdem schön).

 

 

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Schnucki, ach Schnucki, foahn ma nach Kentucky...

Dem aufmerksamen Leser wird's nicht entgangen sein: Die Route, die wir gewählt haben, führt nicht nordwärts Richtung Chicago, sonden, grob gesagt, gen Südwesten. Ja.... wir wissen, dass die "Mother Road" in Chicago beginnt und nach 4.016 km am Sta. Monica Pier in Los Angeles endet. Aber erstens hatten wir nach dem langen Aufenthalt im Großstadtdschungel die Nase voll von Urbanität, zweitens kennen wir beide Chicago zur Genüge und drittens (...ehrlich gesagt, das war der wichtigste Punkt) ist es im Norden derzeit saukalt, nass und ungemütlich. Bei nächtlichen Minusgraden macht das Toyo-Leben keinen echten Spass.

Fazit: wir haben beschlossen, die erste Etappe der Route 66 zu streichen und gleich in St. Louis, Missouri einzusteigen.

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Country Roads.... Blue Ridge Mountains, Shenandoah River...

Es ging aber dann doch schneller vorwärts, als wir dachten. Ein gewisser Herr Müller, der uns bei der Zollabwicklung helfen sollte, hatte offenbar einen besseren Kontakt zur Spedition. Kurz gesagt: Am Mittwoch erhielten wir eine Nachricht, dass unser Auto noch am Donnerstag abgeholt werden könne und das war auch so. Eine Minute, bevor der Zoll Feierabend machte, rückten sie den Toyo heraus. Und was waren wir? Überglücklich. So konnten wir in Ruhe aufräumen, einräumen, sortieren, Route planen und am Freitag endgültig dem Moloch Washington/Baltimore entfliehen. Jetzt geht's endlich richtig los.

 

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Ein Schiff wird kommen....

Das Schiff ist praktisch schon in Sichtweite
Das Schiff ist praktisch schon in Sichtweite

Jetzt wollen wir eigentlich unseren Bericht über die Reise mit dem Toyo in die neue Welt nicht unbedingt mit einem negativen Statement beginnen. Aber leider ließ der Dampfer, auf dem sich unser Toyota (nebst gleichberechtigten Mitreisenden) befindet, auf sich warten. Wir versuchen, uns nach besten Kräften  abzulenken, aber unsere Geduld wird schon arg strapaziert. Und leider ist kein Ende absehbar - im Gegenteil...

Am Ostersamstag sind wir (mit Unterwäsche etc. für fünf Tage) in Wehrden aufgebrochen und planmäßig am Ostersonntag in Baltimore gelandet. Ursprünglich sollte ja unser Schiff am Tag unserer Abreise aus Deutschland in Baltimore eintreffen, so dass unser kleines fahrendes Heim am Dienstag abholbereit gewesen wäre. Naja...schön wär's gewesen.

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Ostwärts / westwärts

Inspektion des Toyos im Zollhafen
Inspektion des Toyos im Zollhafen

Eigentlich, so unser Plan, sollte unsere nächste Reise gen Osten gehen. Monika hat mit ihrem Arbeitgeber ein halbes Sabbatical ausgehandelt (...an dieser Stelle besten Dank dafür) und in diesen sechs Monaten wollten wir Mittelasien bereisen. Durch Russland, Sibirien zum Baikalsee, vielleicht bis zum Pazifik und durch die Mongolei, Usbekistan, Georgien wieder zurück... schön wär's gewesen. Dank des Arschlochs aus dem Kreml hat sich diese Idee zerschlagen, wobei wir angesichts des unglaublichen Leids der tapferen ukrainischen Bevölkerung schon fast beschämt sind, worüber wir hier klagen.

 

Naja... es gibt ja noch die Panamericana zu Ende zu bereisen, denn auf unserem großen Trip im Jahr 2016/17 sind wir (nur) von L. A. bis Feuerland gefahren, der nördliche Teil bis nach Alaska, der steht noch an. (Die Mongolei hatten wir eigentlich nur vorgezogen, weil wir dachten, nach USA und Kanada kannste auch mit 95 und mit einem Rollator reisen und unseren unverwüstlichen Toyo, den hätten wir auch nicht gebraucht.)

 

Nichtsdestotrotz sieht unsere Reiseroute grob folgendermaßen aus: Wir verschiffen, der Kosten wegen, an die Ostküste der USA, genauer nach Baltimore, richten uns nach Chicago und danach über die legendäre Route 66 wieder nach L. A. Dort, wie erwähnt, die Panamericana gen Norden bis Alaska und über das schöne und große Kanada wieder Richtung Ostküste wo wir in Halifax unser "gutes Kamel" wieder nach Europa verschiffen werden. Abweichungen des Plans sind nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht.

 

Seit Montag dieser Woche steht unser Auto im Zollhafen und wartet auf die Atlantic Sail, die sich leider schon um zwei Tage verspätet hat. Demnach können wir wohl nicht, wie geplant, am 19. April losfahren, wahrscheinlich werden wir wieder eine Woche in den USA auf unseren Toyo warten müssen. Aber es gibt in der Tat Schlimmeres.

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